1. Zweck der Prüfung
Die Prüfung dient der Qualitätssicherung sowie der verantwortungsvollen Einschätzung, ob ein
Mensch-Hund-Team für Einsätze im sozialen Bereich geeignet ist.
Bewertet wird nicht isolierter Gehorsam, sondern die Gesamtkompetenz des Teams im Hinblick
auf Stressverarbeitung, Sicherheit, Tierschutz, Verantwortungsbewusstsein und situativ
angemessenes Handeln.
Ziel der Prüfung ist der Schutz des Hundes, der betreuten Personen sowie der jeweiligen
Einrichtung.
3. Geltungsbereich der Prüfung
Die Prüfung bezieht sich jeweils auf den vorgesehenen Einsatzweg des Mensch-Hund-Teams. Die
Zertifizierung gilt ausschließlich für den geprüften Bereich:
- Besuchs- und Bürohund
- Schulhund
- Therapiehund
Ein Einsatz außerhalb des geprüften Einsatzwegs ist nicht Bestandteil der Zertifizierung.
2. Zulassungsvoraussetzungen
Zur Prüfung zugelassen werden ausschließlich Mensch-Hund-Teams, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
- bestandener Eignungstest, Ergebnis geeignet oder bedingt geeignet mit Auflagen
- vollständige Absolvierung der verpflichtenden Ausbildungs- und Praxismodule gemäß Curriculum
- erfolgreicher Abschluss der theoretischen Lernmodule innerhalb der unterHUNDs-Lernplattform, etwa Ausdrucksverhalten, Hygiene sowie Recht und Verantwortung
- gesundheitlich geeigneter Hund mit aktuellem Impf- und Gesundheitsstatus
- Anerkennung der Ausbildungs- und Prüfungsgrundsätze zu Tierschutz, Hygiene, Sicherheit und Ethik
Ohne Erfüllung dieser Voraussetzungen ist eine Teilnahme an der Prüfung nicht möglich.