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unterHUNDs – Hundeschule und Verhaltenstherapie im Saarland Initiative für gewaltfreies Hundetraining

unterHUNDs Akademie

Curriculum der Hundetrainerausbildung

Praxisnah, fundiert und persönlich begleitet – zwölf Ausbildungsblöcke über zwölf Monate, mit Praxis ab dem ersten Monat.

Ziel und Ausrichtung

Die Hundetrainerausbildung vermittelt fundierte fachliche, praktische und methodische Kompetenzen, um Mensch-Hund-Teams professionell, verantwortungsvoll und tierschutzkonform zu begleiten. Der Schwerpunkt liegt auf:

  • verhaltensorientiertem Training
  • wissenschaftlich fundierten Grundlagen
  • praxisnaher Arbeit mit realen Mensch-Hund-Teams
  • ethisch sauberem, gewaltfreiem Trainingsansatz

Die Ausbildung ist als integriertes Blended-Learning-Konzept aufgebaut und verbindet strukturierte Theorie, flexible Praxis und kontinuierliche Reflexion.

Zielgruppe

Die Ausbildung richtet sich an Personen, die:

  • professionell als Hundetrainerin oder Hundetrainer arbeiten möchten
  • ihre fachlichen Kenntnisse im Hundetraining vertiefen wollen
  • bereits im Hundebereich tätig sind oder eine entsprechende Vorbildung mitbringen

Vorkenntnisse im Umgang mit Hunden sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung. Erwartet werden die Bereitschaft zur praktischen Arbeit, zur fachlichen Weiterentwicklung und zur Selbstreflexion.

Verhaltenstraining und Verhaltenstherapie – eine wichtige Abgrenzung

Bei unterHUNDs arbeiten wir verhaltensorientiert, wissenschaftlich fundiert und tierschutzkonform. Unsere Arbeit umfasst die Analyse und Begleitung von Verhaltensauffälligkeiten wie Angst, Aggression, Stress- und Konfliktverhalten im Rahmen des Hundetrainings und der Verhaltensberatung.

Eine medizinische oder tierärztliche Verhaltenstherapie im Sinne der Heilkunde wird nicht durchgeführt. In entsprechenden Fällen erfolgt eine klare Abgrenzung und Weiterverweisung an Tierärztinnen und Tierärzte oder spezialisierte Fachstellen.

Diese klare Trennung ist Bestandteil unserer Ausbildung und entspricht den Anforderungen der Behörden nach § 11 Tierschutzgesetz.

Ausbildungsstruktur und Ablauf

Strukturierte Theoriephase, online und live

  • Die Inhalte werden monatlich anhand eines festen Modulplans über die interaktive Online-Lernplattform erarbeitet.
  • Jedes der 12 Module ist einem Ausbildungsmonat zugeordnet.
  • Abschließend findet pro Modul ein verbindliches Live-Online-Seminar statt. Dort vertiefen wir die Inhalte, klären offene Fragen und fördern den Austausch.

Flexible Praxisphase, integriert vor Ort

  • Parallel zur Theorie hospitierst und arbeitest du von Beginn an im realen Trainingsbetrieb unserer Hundeschule.
  • Die Praxistermine stimmst du individuell und wöchentlich flexibel mit uns ab – orientiert an den laufenden Kursen und Trainings mit echten Kundenhunden.
  • Nach einer Einarbeitung begleitest du unter direkter Anleitung aktiv Trainingsgruppen und übernimmst sie schrittweise.

Die 12 Ausbildungsblöcke

Die Ausbildung ist als 12-monatige, blockbasierte Ausbildung im laufenden Betrieb aufgebaut. Die Inhalte orientieren sich an den Anforderungen der behördlichen Sachkundeprüfung nach § 11 Tierschutzgesetz und werden durch eine kontinuierliche praktische Ausbildung im realen Hundeschulalltag ergänzt.

Einstieg jederzeit möglich. Die theoretischen Ausbildungsblöcke laufen in einem fortlaufenden Jahreszyklus. In der Praxis starten die meisten Teilnehmenden zum Monatsersten, weil dann ein neuer Ausbildungsblock beginnt. Wer im Mai einsteigt, beginnt mit dem laufenden Block, etwa Block 6 – die zuvor liegenden Blöcke werden im weiteren Verlauf des Zyklus vollständig nachgeholt. Unabhängig vom Einstiegszeitpunkt durchlaufen alle Teilnehmenden sämtliche 12 Ausbildungsblöcke innerhalb ihrer persönlichen Ausbildungszeit.

Block 1: Ethologie und Rasseentwicklung

Schwerpunkt: Herkunft verstehen, Verhalten einordnen

  • Domestikation und Entwicklung des Hundes
  • Ethologische Grundlagen
  • Rassetypische Merkmale und Unterschiede
  • Einfluss von Zucht und Genetik auf Verhalten

Block 2: Ausdrucksverhalten

Schwerpunkt: Hunde korrekt lesen lernen

  • Körpersprache, Mimik und Lautäußerungen
  • Beschwichtigungs-, Stress- und Drohsignale
  • soziale Kommunikation zwischen Hunden
  • häufige Fehlinterpretationen im Alltag

Block 3: Lernverhalten und Stress

Schwerpunkt: Wie Lernen wirklich funktioniert

  • Lerntheorien: klassisch, operant, sozial
  • Motivation, Emotion und Erregung
  • Stressphysiologie und Stressverarbeitung
  • Auswirkungen von Stress auf Verhalten und Training

Block 4: Verhaltensprobleme

Schwerpunkt: Problemverhalten fachlich beurteilen

  • Angst- und Unsicherheitsverhalten
  • Aggressionsformen und Ursachen
  • Impuls- und Frustrationstoleranz
  • Leinenreaktivität und Begegnungssituationen

Block 5: Tierschutz und tierschutzgerechtes Arbeiten

Schwerpunkt: Verantwortung und Ethik im Hundetraining

  • Grundlagen des Tierschutzrechts
  • tierschutzkonforme Trainingsmethoden
  • Belastungsgrenzen erkennen und respektieren
  • Abgrenzung zu aversiven Methoden

Block 6: Professionelle Praxis und Fallarbeit

Schwerpunkt: Verantwortung im Trainingsalltag

  • Tierschutz in schwierigen Trainingssituationen
  • Verantwortung gegenüber Hund und Halterschaft
  • Umgang mit Grenzfällen und Fehlentwicklungen
  • Reflexion realer Fallbeispiele aus dem Ausbildungsbetrieb

Block 7: Trainingsmethoden und Motivation

Schwerpunkt: Strukturierter Trainingsaufbau

  • Aufbau von Signalen und Verhalten
  • Verstärkung, Management und Trainingsplanung
  • Motivation im Training
  • Fehlerquellen und Trainingsoptimierung

Block 8: Veterinärmedizinische Grundlagen

Schwerpunkt: Gesundheit erkennen und richtig einordnen

  • Anatomie und Physiologie in den Grundlagen
  • häufige Erkrankungen und Warnsignale
  • Schmerz, Krankheit und Verhalten
  • Grenzen des Trainings und Zusammenarbeit mit Tierärztinnen und Tierärzten

Block 9: Aufzucht und Entwicklung

Schwerpunkt: Entwicklung verstehen und begleiten

  • Welpenentwicklung und sensible Phasen
  • Aufzuchtbedingungen und ihre Folgen
  • Einfluss früher Erfahrungen auf Verhalten
  • entwicklungsbedingte Auffälligkeiten

Block 10: Biologie, Ernährung und Verdauung

Schwerpunkt: Biologische Zusammenhänge verstehen

  • biologische Grundlagen
  • Verdauungssystem des Hundes
  • Zusammenhang zwischen Ernährung, Gesundheit und Verhalten

Block 11: Rechtliche Grundlagen und Prüfungsvorbereitung

Schwerpunkt: Rechtssicherheit und Abschluss

  • rechtliche Grundlagen im Hundewesen
  • § 11 Tierschutzgesetz und behördliche Anforderungen
  • Vorbereitung auf Fachgespräch und Abschlussprüfung
  • Reflexion der eigenen fachlichen Entwicklung

Block 12: Unternehmertum und Betrieb einer Hundeschule

Schwerpunkt: Hundetrainerin oder Hundetrainer als Beruf ausüben

  • Aufbau und Struktur einer Hundeschule
  • Organisation von Gruppen- und Einzeltraining
  • Preisgestaltung, Kalkulation und Angebotsentwicklung
  • Kundenkommunikation und Erstgespräche
  • Umgang mit Reklamationen, Ausfällen und schwierigen Situationen
  • Zusammenarbeit mit Behörden, Versicherungen und Kooperationspartnern
  • Verantwortung als Unternehmerin oder Unternehmer im Hundewesen

Dieser Ausbildungsblock wird von der Ausbildungsleitung vermittelt, die selbst eine große Hundeschule im laufenden Betrieb führt. Die Inhalte basieren auf realer unternehmerischer Praxis und bilden den Übergang vom Ausbildungsende in den Berufsalltag.

Erweiterter Ausbildungsbereich

Verhaltenstherapie für Hunde

Das Modul erweitert unser Curriculum um tiefgehende Kenntnisse zur Analyse und Behandlung von Verhaltensstörungen bei Hunden. Es fokussiert sich auf wissenschaftlich fundierte Diagnostik und therapeutische Ansätze, die über das klassische Hundetraining hinausgehen und Hundetrainerinnen und Hundetrainern helfen, komplexe Verhaltensprobleme effektiv zu erkennen und zu behandeln.

Grundlagen der Verhaltenstherapie

  • Einführung in die Verhaltenstherapie
  • Zielsetzung und Ausrichtung
  • therapeutische Ansätze zur Veränderung problematischer Verhaltensweisen

Therapiemethoden bei Angst, Aggression, Stress und Konfliktverhalten

  • Ansätze zur Behandlung von Angst und Unsicherheitsverhalten
  • Methoden zur Reduktion von Aggression
  • Stressbewältigungsstrategien
  • Behandlung von Konfliktverhalten im Hund-Mensch-Team

Abgrenzung zur medizinischen Verhaltenstherapie

  • Unterschied zwischen tierärztlicher Verhaltenstherapie und verhaltensorientierter Therapie
  • klare Weiterverweisung an Tierärztinnen und Tierärzte bei medizinischen Indikationen
  • Grenzen der Verhaltenstherapie im tierärztlichen Kontext

Verhaltensdiagnostik und Assessment

  • Methoden zur Diagnose von Verhaltensauffälligkeiten
  • Beobachtungen, Tests und Fragebögen zur Analyse des Hundeverhaltens
  • standardisierte Tests, etwa C-BARQ
  • Videoanalysen zur Diagnose und Therapieplanung

Spezifische Verhaltensstörungen

  • Behandlungsansätze für Angststörungen, etwa Trennungsangst und Geräuschangst
  • Strategien zur Minderung aggressiven Verhaltens
  • Umgang mit unsicherem oder destruktivem Verhalten
  • Desensibilisierung und Gegenkonditionierung
  • schrittweise Einführung neuer Verhaltensweisen

Spezialisierte Therapiemethoden

  • spezifische Methoden bei schwerwiegenden Verhaltensproblemen
  • systemische Ansätze
  • kognitive Verhaltenstherapie im Hundetraining
  • Integration von emotionaler und kognitiver Bearbeitung in den Therapieprozess

Therapiemethoden für aggressive Hunde

  • positive Verstärkung in der Therapie aggressiver Hunde
  • Strategien zur Umleitung und Minderung aggressiven Verhaltens
  • Umgang mit schwer kontrollierbaren Aggressionsmustern
  • Desensibilisierungstechniken und praktische Übungen

Ethik in der Verhaltenstherapie

  • ethische Grundsätze in der Verhaltenstherapie
  • Verantwortung gegenüber Hund und Halterschaft im Therapiemodell
  • Konsequenzen unangemessener Therapieansätze
  • Grenzen des Therapeuten
  • Sicherstellung von Sicherheit und Wohlbefinden des Hundes

Mensch-Hund-Beziehung

  • Rolle von Bindung und Kommunikation in der Verhaltenstherapie
  • Stärkung der Beziehung durch positive Therapieansätze
  • Einfluss der Mensch-Hund-Beziehung auf den Therapieerfolg
  • Aufbau von Vertrauen und unterstützende Maßnahmen

Wissenschaftliches Arbeiten

  • Überblick über wissenschaftliche Studien zur Verhaltenstherapie
  • Forschungsansätze und methodische Grundlagen
  • aktuelle Trends und neue Forschungsergebnisse
  • Anwendung der neuesten Forschung in der praktischen Arbeit

Praxisbegleitung über alle 12 Monate

  • Hospitation im realen Trainingsbetrieb ab Monat 1
  • aktive Mitarbeit mit Mensch-Hund-Teams
  • Reflexion realer Fallbeispiele
  • schrittweise Übernahme von Trainingsanteilen unter Anleitung

Praxisregelung für auswärtige Teilnehmende

Die praktische Ausbildung findet grundsätzlich im realen Trainingsbetrieb unserer Hundeschule statt. Für Teilnehmende mit längerer Anreise bieten wir die Möglichkeit, die Praxis zeitlich gebündelt und blockweise vor Ort zu absolvieren.

Die Praxistermine werden frühzeitig geplant und individuell abgestimmt. Inhaltlich entsprechen sie vollständig der laufenden Praxisbegleitung und umfassen Hospitation, aktive Mitarbeit, Fallreflexion sowie schrittweise Übernahme von Trainingsanteilen. Eine Durchführung der Praxis in externen Hundeschulen oder im eigenen Umfeld ist nicht vorgesehen, um eine einheitliche Qualität, fachliche Begleitung und tierschutzkonforme Standards sicherzustellen.

Team und Ausbildungsleitung

Eine fundierte Hundetrainerausbildung lebt nicht nur von Inhalten, sondern von den Menschen, die sie vermitteln. Die fachliche und organisatorische Gesamtverantwortung liegt bei Michael Sauerwein und Mario Raczek. Die Ausbildung wird darüber hinaus von ausgewählten Trainerinnen und Trainern des unterHUNDs-Teams begleitet, die je nach Modul, Schwerpunkt und Praxisphase in Hospitation, Praxisbegleitung und Reflexion eingebunden sind. Zum Team

Gesamtumfang

Eine Unterrichtseinheit (UE) entspricht 60 Minuten.

Theorie: rund 520 bis 595 UE

BestandteilUmfang
Begleitetes Selbststudium (rund 2.500 Seiten Fachtext)380 UE
Freitextfragen mit ausführlicher Auswertung (989 Fragen)65–100 UE
Single-Choice-Trainer (1.725 Fragen)30–40 UE
Live-Online-Seminare (12 Module)18–36 UE
Fallanalysen und Prüfungsvorbereitung25–40 UE

Praxis: mindestens 100 UE, empfohlen über 200 UE

Der Praxisumfang ist für alle Teilnehmenden gleich, nur die zeitliche Verteilung unterscheidet sich:

  • Aus der Region: wöchentliches Training im laufenden Betrieb sowie ein monatliches Praxisseminar von 4 UE. In der Regelzeit von 12 Monaten ergibt das 100 UE.
  • Mit längerer Anreise: dieselben Inhalte in gebündelten Blockterminen vor Ort. Auch hier gilt der Mindestumfang von 100 UE.
  • Mit der kostenfreien Verlängerung auf 24 Monate sind rund 200 UE erreichbar.

Gesamtumfang: rund 620 UE

Berechnungsgrundlage

Die Angaben zum Selbststudium beruhen auf dem tatsächlichen Textumfang des Lernmaterials: die interne Fachbibliothek mit 105 Artikeln und rund 1.550 Normseiten zu 1.500 Zeichen sowie 82 öffentliche Fachartikel zur Vertiefung mit rund 950 Seiten – zusammen rund 2.500 Seiten. Zugrunde gelegt sind rund 9,5 Minuten Bearbeitungszeit je Seite, also lesen, verstehen, Aufgaben lösen, Quellen nachschlagen und wiederholen.

Die 989 Freitextfragen werden mit 3 bis 4 Minuten je Frage angesetzt, zuzüglich Wiederholungen bei unzureichender Bewertung. Die Fragen des Single-Choice-Trainers werden mit 1,5 bis 2 Minuten angesetzt. Die tatsächlich geleisteten Praxis- und Hospitationsstunden werden fortlaufend dokumentiert und im Zertifikat einzeln ausgewiesen.

Abschluss und Nachweis

Nach erfolgreicher Teilnahme und bestandener Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmenden ein detailliertes Zertifikat über die absolvierte Hundetrainerausbildung, inklusive:

  • Auflistung aller Module
  • Inhalte und Stundenumfang
  • Zeitraum der Ausbildung
  • Prüfungsergebnis

Die Abschlussprüfung wird nach unserer Prüfungsordnung von einer externen, neutralen Prüferin mit § 11-Erlaubnis abgenommen.

Wichtiger rechtlicher Hinweis

Diese Hundetrainerausbildung stellt keine staatlich anerkannte Berufsausbildung dar. Sie dient der fachlichen Qualifizierung für die Tätigkeit als Hundetrainerin oder Hundetrainer und ersetzt keine behördliche Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz. Sie bereitet jedoch gezielt auf die behördliche Sachkundeprüfung vor.

Träger der Ausbildung: unterHUNDs – praxisorientierte Hundeschule mit Schwerpunkt auf Alltagstauglichkeit, Trainingsethik und nachhaltiger Mensch-Hund-Arbeit.

Häufige Fragen zur Hundetrainerausbildung

Was beinhaltet die Hundetrainerausbildung bei unterHUNDs?

Die Ausbildung verbindet fundierte Theorie, praktische Arbeit mit realen Mensch-Hund-Teams und kontinuierliche fachliche Reflexion. Inhalte sind unter anderem Ethologie, Ausdrucksverhalten, Lernverhalten, Trainingsmethoden, Verhaltensanalyse, Tierschutz, rechtliche Grundlagen sowie der professionelle Aufbau und Betrieb einer Hundeschule.

Wie ist die Hundetrainerausbildung aufgebaut?

Die Ausbildung ist als 12-monatiges Blended-Learning-Konzept aufgebaut. Sie kombiniert strukturierte Online-Theorie, monatliche Live-Online-Seminare und eine parallel laufende praktische Ausbildung im realen Hundeschulbetrieb.

Kann ich jederzeit in die Ausbildung einsteigen?

Ja, der Einstieg ist jederzeit möglich. Die meisten starten zum Monatsersten, weil dann ein neuer Ausbildungsblock beginnt. Die Ausbildung ist als revolvierendes System aufgebaut: Du startest mit dem aktuell laufenden Ausbildungsblock und durchläufst im weiteren Verlauf alle zwölf Module vollständig.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die reguläre Ausbildungsdauer beträgt 12 Monate. Bei Bedarf kann die Ausbildung kostenfrei auf bis zu 24 Monate verlängert werden, um Inhalte zu vertiefen oder den Praxisanteil individuell auszubauen.

Was passiert, wenn ich nicht alle Inhalte in 12 Monaten schaffe?

Kein Problem. Die Ausbildung kann flexibel und ohne Mehrkosten auf bis zu 24 Monate verlängert werden. So hast du ausreichend Zeit, alle Inhalte sicher zu erarbeiten und praktische Erfahrung zu sammeln.

Wie viel Praxis ist in der Ausbildung enthalten?

Die praktische Ausbildung beginnt ab dem ersten Monat und läuft durchgehend parallel zur Theorie. Die Teilnehmenden hospitieren im Trainingsbetrieb, arbeiten aktiv mit Mensch-Hund-Teams und übernehmen schrittweise eigene Trainingsanteile unter fachlicher Anleitung.

Wo findet die praktische Ausbildung statt?

Die praktische Ausbildung findet im realen Trainingsbetrieb der Hundeschule unterHUNDs statt. Für Teilnehmende mit längerer Anreise können die Praxistermine gebündelt und blockweise vor Ort organisiert werden.

Welche Voraussetzungen brauche ich für die Teilnahme?

Vorausgesetzt werden grundlegende Erfahrung im Umgang mit Hunden sowie die Bereitschaft zur praktischen Arbeit, zur fachlichen Weiterentwicklung und zur Selbstreflexion.

Bereitet die Ausbildung auf die Sachkundeprüfung nach § 11 Tierschutzgesetz vor?

Ja. Die Inhalte orientieren sich an den Anforderungen der behördlichen Sachkundeprüfung nach § 11 Tierschutzgesetz und bereiten gezielt auf die relevanten Fachthemen und Prüfungssituationen vor.

Ist die Hundetrainerausbildung staatlich anerkannt?

Nein. Die Ausbildung stellt keine staatlich anerkannte Berufsausbildung dar und ersetzt keine behördliche Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz. Sie dient der fachlichen Qualifizierung und gezielten Vorbereitung auf die behördliche Sachkundeprüfung.

Was ist der Unterschied zwischen Verhaltenstraining und tierärztlicher Verhaltenstherapie?

Bei unterHUNDs arbeiten wir verhaltensorientiert, wissenschaftlich fundiert und tierschutzkonform. Wir begleiten Verhaltensauffälligkeiten im Rahmen von Training und Verhaltensberatung. Eine medizinische Verhaltenstherapie im tierärztlichen Sinne wird nicht durchgeführt. In entsprechenden Fällen erfolgt eine Weiterverweisung an Tierärztinnen und Tierärzte.

Wer begleitet die Ausbildung fachlich?

Die fachliche und organisatorische Gesamtverantwortung liegt bei Michael Sauerwein und Mario Raczek. Ergänzend wird die Ausbildung von erfahrenen Trainerinnen und Trainern aus dem unterHUNDs-Team begleitet.

Welchen Abschluss erhalten Teilnehmende?

Nach erfolgreicher Teilnahme und bestandener Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmenden ein detailliertes Zertifikat mit allen Modulen, Inhalten, Stundenumfang, Ausbildungszeitraum und Prüfungsergebnis.

Weitere Antworten stehen in den ausführlichen FAQ zur Ausbildung. Die Ausbildungsmodelle mit Preisen findest du in der Übersicht der Akademie.