Trainerausbildung bei unterHUNDs

Das erwartet dich im internen Lernbereich

Diese Seite zeigt keinen Prospekt, sondern den tatsächlichen Inhalt: welche Themen hinterlegt sind, wie tief sie gehen, womit du übst und wie die Prüfungsvorbereitung aufgebaut ist. Alle Zahlen unten sind aus dem Lernbereich ausgezählt, nicht geschätzt.

105Fachartikel
989Freitextfragen mit Auswertung
1.725Übungsfragen im Single-Choice-Trainer
771Quellenangaben

🧭 Dein Weg durch die Ausbildung

Der Lernbereich ist kein Ordner mit PDFs. Lernen, Üben, Prüfen und der Berufseinstieg hängen in einem System zusammen - du siehst jederzeit, wo du stehst.

  1. Zugang und Orientierung

    Mit deinem persönlichen Login öffnet sich der komplette Bereich. Die Startseite führt dich in die Module, du musst dir nichts selbst zusammensuchen.

  2. Fachwissen aufbauen

    Die Bibliothek ist nach Themen und parallel nach Prüfungsthemen sortiert. Du kannst also nach Interesse lernen oder gezielt einen Block durcharbeiten.

  3. Wissen festigen

    Im Lernmodul beantwortest du 575 Fragen frei und bekommst zu jeder eine Auswertung. Der Single-Choice-Trainer stellt dieselben Themen in wechselnden Formulierungen und zeigt deinen Fortschritt pro Block.

  4. Praktisch anwenden

    In den Fallanalysen arbeitest du an echten Konstellationen: beobachten, einordnen, Trainingsplan schreiben, begründen.

  5. Prüfung und Abschluss

    Abschlussprüfung im Haus, danach die Vorbereitung auf den Sachkundenachweis nach § 11 TierSchG. Dazu die Prüfung zum Verhaltenstherapeuten Hund, wenn du auch diesen Bereich abschließen willst.

  6. Berufseinstieg

    Ein eigener Bereich behandelt die Zeit nach der Ausbildung: Selbstständigkeit, Preisgestaltung, Versicherung, erste Kunden - und die Möglichkeit, bei uns einzusteigen. Wir stellen fast ausschließlich eigene Absolventinnen und Absolventen ein.

Modulübersicht auf der Startseite des internen Lernbereichs
Die Startseite nach dem Login – alle Module auf einen Blick.
Übersicht der Bibliothek nach Themen sortiert, mit Suche und Schnellzugriff
Die Startseite der Bibliothek: fünf Bereiche, dazu eine Suche über den gesamten Bestand.

📋 Die neun Schwerpunkte der Ausbildung

Das sind die Themenfelder, die du durcharbeitest. Unter jedem stehen beispielhaft Artikel aus der Bibliothek – damit du siehst, dass hinter jedem Schwerpunkt ausgearbeitetes Material liegt und nicht nur eine Überschrift.

🐺Ethologie & Rasseunterschiede

Verhaltensbiologie, Welpenentwicklung, Genetik und Umwelt.

  • Evolution & Abstammung des Haushundes
  • Genetik & rassespezifisches Verhalten
  • Domestikationsfolgen für Verhalten & Gesundheit
  • Welpen- und Junghundekurse

🗣️Ausdrucksverhalten & Kommunikation

Körpersprache lesen, Signale richtig deuten, Stress erkennen.

  • Mimik, Gestik & Körpersprache lesen
  • Grundlagen der Hund-Hund-Kommunikation
  • Sinnesleistungen des Hundes
  • Stress erkennen und senken

🎓Lernverhalten & Trainingsmethodik

Klassisches und operantes Konditionieren, Markertraining, Belohnungssysteme.

  • Lerntheorie in der Praxis: Marker, Timing & Verstärker
  • Neurobiologie des Lernens
  • Selbstbelohnendes Verhalten
  • Fortgeschrittenes Hundetraining

Stressmanagement & Angstverhalten

Neurobiologie, Stressreaktionen, Traumafolgen und ihre Relevanz im Training.

  • Arousal, Triggerstacking & Stressphysiologie
  • Angst & Unsicherheit
  • Geräuschangst
  • Trennungsstress & Alleinbleiben

🧩Verhaltensprobleme & Verhaltenstherapie

Aggression, Angst, Impulskontrolle, Trennungsstress, Zwangsverhalten.

  • Aggressionsdiagnostik
  • Frustration & Impulskontrolle
  • Ressourcenverteidigung & Futterverteidigung
  • Zwanghaftes Verhalten

🩺Veterinärmedizinische Grundlagen

Gesundheitliche Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten erkennen, Erste Hilfe.

  • Anatomie & Physiologie
  • Schmerz als Differenzialdiagnose
  • Grundlagen der Pharmakologie
  • Erste Hilfe am Hund

⚖️Tierschutzrecht & ethische Grundlagen

Gesetzliche Pflichten, tierschutzkonformes Arbeiten, Grenzen des Trainings.

  • Rechtliche Grundlagen im Trainingsalltag
  • Aversive Methoden & ihre Folgen
  • Qualzucht-Merkmale bei Hunderassen
  • Ethische Entscheidungen im Training

📝Trainingsplanung & Didaktik

Aufbau von Kursen, Kundenkommunikation, individuelles Coaching.

  • Didaktik & Coaching-Psychologie
  • Gruppentraining aufbauen
  • Erwartungsmanagement
  • Rhetorik im Hundetraining

🚀Selbstständigkeit & Berufspraxis

Hundeschule gründen, Preisgestaltung, Versicherung, Buchhaltung.

  • Hundeschule gründen
  • Berufsbild Hundetrainer:in
  • Marketing & Sichtbarkeit
  • Haftung, Aufklärung & Dokumentation

Die Ausbildung ist inhaltlich an den Anforderungen der Sachkundeprüfung nach § 11 TierSchG ausgerichtet. Jeder Themenbereich, der dort geprüft wird, ist im Lernbereich hinterlegt – im Prüfungsmodul kannst du gezielt nach diesen Bereichen lernen und deinen Fortschritt verfolgen.

📚 Die Bibliothek im Detail

Fünf Bereiche, 105 Artikel. Klapp einen Bereich auf, um die vollständige Artikelliste zu sehen - mit Umfang und Quellenzahl je Artikel. Das ist die komplette Übersicht, nichts ist ausgelassen. Die 35 Praxisseiten sind dabei nicht alphabetisch abgelegt, sondern in der Reihenfolge, in der man einen Fall tatsächlich bearbeitet.

Die Seitenangaben beziehen sich auf Normseiten zu 1.500 Zeichen. Wie lange ein Artikel dauert, hängt davon ab, wie du arbeitest – einmal durchlesen geht schnell, durcharbeiten mit Quellen und Notizen dauert ein Mehrfaches. Die Bearbeitungszeit im Curriculum rechnet mit der zweiten Arbeitsweise.

Anfang eines Fachartikels mit Einleitung, Themen-Tags und Lernzielen
Jeder Artikel beginnt mit Themen-Tags und klaren Lernzielen – du weißt vorher, was du danach können sollst.
Praxisbereich der Bibliothek mit empfohlener Arbeitslogik und Fallübersicht
Der Praxisbereich ist nach Falllogik sortiert, nicht alphabetisch – von der Analyse über Management und Alternativverhalten bis zur Generalisierung.
🐾 Grundlagen & Beruf 15 Artikel · rund 163 Seiten · 77 Quellen
  • Berufsbild Hundetrainer:inrund 12 Seiten · 11 Quellen
  • Stolpersteine beim Berufseinstiegrund 8 Seiten · 4 Quellen
  • Selbstfürsorge im Traineralltagrund 6 Seiten
  • Marketing & Sichtbarkeitrund 8 Seiten
  • Umgang mit Misserfolgenrund 12 Seiten · 8 Quellen
  • Hundeschule gründenrund 16 Seiten · 5 Quellen
  • Verstehen & Einschätzen von Hundenrund 10 Seiten · 6 Quellen
  • Rhetorik im Hundetrainingrund 7 Seiten
  • Erwartungsmanagementrund 12 Seiten
  • Didaktik & Coaching-Psychologierund 17 Seiten · 11 Quellen
  • Gruppentraining aufbauenrund 8 Seiten
  • Aversive Methoden & ihre Folgenrund 19 Seiten · 17 Quellen
  • Grundlagen der Hund-Hund-Kommunikationrund 10 Seiten · 6 Quellen
  • Umgang mit Mehrhundehaltungrund 13 Seiten · 9 Quellen
  • Qualzucht-Merkmale bei Hunderassenrund 3 Seiten
🧠 Biologie. Lernen & Training 29 Artikel · rund 476 Seiten · 248 Quellen
  • Anatomie & Physiologierund 16 Seiten · 9 Quellen
  • Sinnesleistungen des Hundesrund 11 Seiten · 7 Quellen
  • Evolution & Abstammung des Haushundesrund 10 Seiten · 15 Quellen
  • Wolf & Hund im Vergleichrund 9 Seiten · 6 Quellen
  • Domestikationsfolgen für Verhalten & Gesundheitrund 15 Seiten · 11 Quellen
  • Hybridisierung Wolf–Hundrund 11 Seiten · 10 Quellen
  • Genetik & rassespezifisches Verhaltenrund 11 Seiten · 8 Quellen
  • Kastration & Verhaltenrund 11 Seiten · 7 Quellen
  • Gesundheitsmonitoringrund 10 Seiten · 4 Quellen
  • Verhaltensveränderungen beim älteren Hund verstehenrund 11 Seiten · 7 Quellen
  • Lerntheorie in der Praxis: Marker. Timing & Verstärkerrund 33 Seiten · 15 Quellen
  • Welpen- und Junghundekurserund 96 Seiten · 7 Quellen
  • Selbstbelohnendes Verhaltenrund 10 Seiten · 6 Quellen
  • Frustrationstoleranz & Impulskontrollerund 17 Seiten · 10 Quellen
  • Optimale Umgebungsgestaltungrund 10 Seiten · 5 Quellen
  • Leinenaggression & Leinenreaktivitätrund 13 Seiten · 6 Quellen
  • Leinenführigkeit systematisch trainierenrund 9 Seiten
  • Rückruf systematisch aufbauenrund 26 Seiten · 13 Quellen
  • Maulkorb- und Kooperationstrainingrund 22 Seiten · 13 Quellen
  • Schmerz als Differenzialdiagnoserund 21 Seiten · 11 Quellen
  • Trennungsstress & Alleinbleibenrund 14 Seiten · 12 Quellen
  • Stress erkennen und senkenrund 11 Seiten · 11 Quellen
  • Fortgeschrittenes Hundetrainingrund 13 Seiten · 7 Quellen
  • Neurobiologie des Lernensrund 11 Seiten · 5 Quellen
  • Ernährung & Verhaltenrund 11 Seiten · 10 Quellen
  • Resozialisierung von Tierschutzhundenrund 12 Seiten · 6 Quellen
  • Arousal. Triggerstacking & Stressphysiologierund 11 Seiten · 11 Quellen
  • Ressourcenmanagementrund 11 Seiten · 6 Quellen
  • Verhaltensauffälligkeiten beim Hundrund 12 Seiten · 10 Quellen
🛠️ Praxisfälle & Problemverhalten 35 Artikel · rund 576 Seiten · 272 Quellen
  • Mimik. Gestik & Körpersprache lesenAusdrucksverhalten lesen: Mimik. Körpersprache. Stress- und Beschwichtigungssignale. Erregung und Trainingsentscheidung.rund 21 Seiten · 6 Quellen
  • Auslöser analysierenTrigger. Kontext. ABC-Analyse und Priorisierung.rund 16 Seiten · 7 Quellen
  • Distanzmanagement im AlltagAbstände planen. Situationen entschärfen. Alltag sichern.rund 16 Seiten · 8 Quellen
  • Alternativverhalten aufbauenOrientierung. Target. Blickkontakt und Ersatzstrategien.rund 15 Seiten · 7 Quellen
  • Trainingsstufen: Sichtkontakt bis BegegnungVom ersten Wahrnehmen bis zur kontrollierten Begegnung.rund 19 Seiten · 8 Quellen
  • Begegnungstraining systematisch planenBegegnungen planbar machen: Vorbereitung. Ablauf. Abbruchkriterien.rund 16 Seiten · 9 Quellen
  • Hund-Hund-ReaktivitätAnalyse und Training bei Reaktionen auf Artgenossen.rund 16 Seiten · 9 Quellen
  • Hund-Mensch-ReaktivitätReaktionen auf fremde Menschen differenziert bearbeiten.rund 20 Seiten · 11 Quellen
  • LeinenaggressionFrustration. Angst. Distanz und Leinenkontext unterscheiden.rund 18 Seiten · 11 Quellen
  • TerritorialverhaltenGrenzen. Besuch. Grundstück und Sicherheitsmanagement.rund 17 Seiten · 8 Quellen
  • Angst vor HundenDistanztraining. Sozialkontaktplanung und Trainingsstufen.rund 14 Seiten · 7 Quellen
  • Angst & UnsicherheitÜberblick. Einordnung und therapeutische Grundstruktur.rund 14 Seiten · 7 Quellen
  • Allgemeine UnsicherheitSicherheitsaufbau. Vertrauen und langfristige Planung.rund 14 Seiten · 6 Quellen
  • UmweltunsicherheitOrte. Untergründe. Geräusche und Alltagskontexte.rund 18 Seiten · 8 Quellen
  • GeräuschangstGewitter. Feuerwerk. Haushaltsgeräusche und Management.rund 16 Seiten · 9 Quellen
  • Trennungsstress & AlleinbleibenDiagnostik. Videoanalyse. Aufbauprotokoll und Rückschritte.rund 19 Seiten · 8 Quellen
  • Ressourcenverteidigung: FutterUrsachen. Management und Trainingsplan.rund 16 Seiten · 9 Quellen
  • SpielzeugverteidigungTauschen lernen und Kooperation fördern.rund 15 Seiten · 9 Quellen
  • Platz- und LiegeplatzverteidigungSicherheitskonzept und Trainingsschritte.rund 16 Seiten · 9 Quellen
  • Menschen als RessourceEifersuchtsverhalten und Konfliktmanagement.rund 12 Seiten
  • Aggressionsverhalten & MehrhundehaltungRisikoanalyse. Sicherheitsmanagement. Maulkorb und Struktur.rund 18 Seiten · 9 Quellen
  • Selbstbelohnendes VerhaltenWarum Verhalten sich selbst verstärkt: Zaunbellen. Leinenreaktion. Jagd. Kontrolle und Distanzgewinn verstehen.rund 15 Seiten · 6 Quellen
  • JagdverhaltenJagdsequenz. Motivation. Ersatztraining und Notfallrückruf.rund 18 Seiten · 9 Quellen
  • Frustration & ImpulskontrolleFrustrationstoleranz. Trainingsstufen und Alltagstraining.rund 15 Seiten · 3 Quellen
  • Impulsives Verhalten & ÜbererregungWarten lernen. Selbstkontrolle und Regulation trainieren.rund 17 Seiten · 9 Quellen
  • Abbruch von VerhaltenskettenUnterbrechen ohne Konflikt und neue Ketten aufbauen.rund 18 Seiten · 9 Quellen
  • Anspringen von MenschenMotivation erkennen und Begrüßungsverhalten neu aufbauen.rund 17 Seiten · 7 Quellen
  • Exzessives BellenAuslöser. Funktion. Management und Alternativstrategien.rund 16 Seiten · 10 Quellen
  • ZerstörungsverhaltenStress. Langeweile. Frust und Trennung differenzieren.rund 17 Seiten · 8 Quellen
  • AufreitenErregung. Stress. Sozialkontext und Alternativen.rund 18 Seiten · 9 Quellen
  • KontrollverhaltenGrenzen. Ressourcen. Sicherheit und Beziehungsdynamik.rund 17 Seiten · 9 Quellen
  • Schatten- und LichtjagenReizkontrolle. Umweltmanagement und Alternativaufbau.rund 13 Seiten · 7 Quellen
  • Zwanghaftes VerhaltenDifferentialdiagnostik. Stressbezug und Therapieplanung.rund 18 Seiten · 8 Quellen
  • Selbstverletzendes VerhaltenRisiko. Sofortmanagement und tierärztliche Abklärung.rund 15 Seiten · 7 Quellen
  • Troubleshooting für TrainerWenn Training nicht wirkt: Kriterien. Verstärker. Stress und Generalisierung.rund 18 Seiten · 6 Quellen
🧩 Verhaltenstherapie & Diagnostik 19 Artikel · rund 224 Seiten · 141 Quellen
  • Verhaltenstherapie für Hunderund 13 Seiten · 12 Quellen
  • Verhaltensdiagnostik & Assessmentrund 12 Seiten · 8 Quellen
  • Diagnostik. die wirklich trägtrund 9 Seiten · 8 Quellen
  • Fallanalyse Schritt für Schrittrund 13 Seiten · 5 Quellen
  • Aggressionsdiagnostikrund 12 Seiten · 10 Quellen
  • Konkrete Therapie-Toolsrund 11 Seiten · 6 Quellen
  • Grundlagen der Pharmakologierund 11 Seiten · 6 Quellen
  • Spezifische Verhaltensstörungenrund 11 Seiten · 7 Quellen
  • Spezialisierte Therapiemethodenrund 11 Seiten · 5 Quellen
  • Stress & Emotion als Therapiekernrund 12 Seiten · 11 Quellen
  • Ressourcenverteidigung bei Hundenrund 10 Seiten · 5 Quellen
  • Jagdverhalten & Bewegungsreiz-Triggerrund 12 Seiten · 5 Quellen
  • Zwangsverhalten & Stereotypienrund 10 Seiten · 6 Quellen
  • Mensch-Hund-Beziehungrund 12 Seiten · 5 Quellen
  • Wissenschaftliches Arbeitenrund 12 Seiten · 13 Quellen
  • Typische Fehldiagnosen durch Trainerrund 12 Seiten · 6 Quellen
  • Ethik in der Verhaltenstherapierund 15 Seiten · 6 Quellen
  • Arbeit mit schwer belasteten Hundenrund 13 Seiten · 7 Quellen
  • Arbeiten mit ängstlichen oder überängstlichen Hundenrund 11 Seiten · 10 Quellen
⚖️ Recht. Ethik & Sicherheit 7 Artikel · rund 103 Seiten · 33 Quellen
  • Ethische Entscheidungen im Trainingrund 13 Seiten · 6 Quellen
  • Rechtliche Grundlagen im Trainingsalltagrund 8 Seiten · 4 Quellen
  • Haftung. Aufklärung & Dokumentationrund 11 Seiten · 8 Quellen
  • Sicherheitsmanagementrund 8 Seiten · 4 Quellen
  • Verhaltenskorrekturrund 11 Seiten · 8 Quellen
  • Training mit gefährlichen Hundenrund 41 Seiten
  • Erste Hilfe am Hundrund 10 Seiten · 3 Quellen

🔍 So liest sich das Material

Statt einer Beschreibung: fünf unveränderte Auszüge aus vier Artikeln. Die farbigen Kästen sind kein Layout-Schmuck - sie unterscheiden im ganzen Lernbereich Regel, Praxishinweis und Warnung voneinander.

⚠️ Die vierte Ursache wird am häufigsten übersehen

Wenn das Signal in neun von zehn Fällen bedeutet, dass Leine, Autofahrt und Ende des Freilaufs folgen, dann ist es genau das: ein zuverlässiger Vorhersager für das Ende. Der Hund verhält sich dann vollkommen sachgerecht. Der Trainingsfehler liegt nicht beim Hund, und die Korrektur ist billig: mehrfach anleinen und wieder ableinen, ohne dass etwas passiert.

aus: Rückruf systematisch aufbauen

Der Satz fürs Haltergespräch

„Der Pfiff ist Ihre Reserve. Sie geben ihn nur, wenn Sie sicher sind, dass er funktioniert – und Sie bezahlen ihn jedes Mal, als hätte Ihr Hund gerade etwas Großes geleistet. Wenn Sie ihn im Alltag verbrauchen, ist er im Ernstfall wertlos.“

aus: Rückruf systematisch aufbauen

Die Frage, die am meisten bringt

„Wann tritt es nicht auf, obwohl der Auslöser da ist?“ – Die Ausnahmen grenzen die Bedingungen schärfer ein als jede Beschreibung der Vorfälle.

aus: Aggressionsdiagnostik

⚠️ Was ein Maulkorb nicht ist

Er ist ein Sicherungsmittel, keine Therapie. Er verhindert einen Biss, er verändert weder die Motivation noch die Emotion dahinter. Ein Hund im Maulkorb kann weiterhin stoßen, drängen und in Panik geraten – und er kann in Situationen gebracht werden, die er ohne Maulkorb nicht aushalten würde. Genau diese Fehlnutzung gehört im Kundengespräch klar benannt.

aus: Maulkorb- und Kooperationstraining

Was Trainer:innen tun

Beobachten. Dokumentieren. Formulieren, was aufgefallen ist. An die Tierarztpraxis überweisen. Das Training so anpassen, dass es während der Abklärung nicht schadet.

aus: Schmerz als Differenzialdiagnose
Troubleshooting-Tabelle aus einem Fachartikel
553 Tabellen im Bestand. Diese hier beantwortet die Frage, die im Training am häufigsten kommt: Es funktioniert nicht – woran liegt es?

Auffällig ist der letzte Auszug: Er markiert die Grenze des Berufs. Wo eine tierärztliche Abklärung nötig ist, endet die Zuständigkeit von Trainerinnen und Trainern – diese Grenze zieht sich als Prinzip durch das gesamte Material.

🧰 Womit du arbeitest

Neben der Bibliothek stehen dir diese Module zur Verfügung. Drei davon zeigen wir im Bild, weil sie den Alltag in der Ausbildung am stärksten prägen.

Lernmodul mit Freitextfrage und Eingabefeld

📘 Lernmodul § 11

575 Freitextfragen über alle Prüfungsthemen

Du schreibst deine Antwort frei, so wie du sie in der Prüfung formulieren würdest. Danach bekommst du eine ausführliche Auswertung. 376 Fragen decken den schriftlichen Teil ab, 199 das Fachgespräch.

Frage im Single-Choice-Trainer mit vier Antwortmöglichkeiten

🎯 Single-Choice-Trainer

575 Themen in je drei Formulierungen – 1.725 Fragen

Dasselbe Thema kommt in unterschiedlichem Wortlaut, damit du den Inhalt lernst und nicht den Satz. Drei Lernstufen bestimmen, wie oft du ein Thema treffen musst: einmal genügt (zügig), zwei verschiedene Formulierungen sind empfohlen (gründlich), drei sind intensiv. Die Ratewahrscheinlichkeit fällt dabei von 25 auf 6,25 Prozent. Die vier Antworten unterscheiden sich oft nur in einem Detail – wer den Inhalt nicht verstanden hat, kann ihn nicht erraten. Falsch beantwortete Themen kommen zurück, der Fortschritt wird laufend angezeigt.

Rückmeldung zu einer Fallanalyse mit Stärken, Verbesserungsvorschlägen und Empfehlungen

🐕 Praktische Fallanalysen

100 Fälle aus zehn Themenfeldern

Du beschreibst deinen Trainingsansatz frei und bekommst ihn auseinandergenommen: was trägt, was fehlt, was du konkret anders machen würdest. Bewertet wird nach fachlicher Fundierung, Tierschutzkonformität, Umsetzbarkeit und medizinischer Einordnung – jeweils mit Punkten. Das ist die Brücke zwischen dem Gelesenen und dem ersten eigenen Kunden.

Rückmeldung im Single-Choice-Trainer mit ausführlicher Erklärung
Nach jeder Antwort folgt keine bloße Korrektur, sondern eine Erklärung – hier zum Thema Führung, samt dem, was Führung ausdrücklich nicht ist.

Dazu kommen

📑 Abschlussprüfung

Schriftlich, Fachgespräch, Zertifikat

Fragen aus den Ausbildungsinhalten, detailliertes Feedback nach der Prüfung. Das Zugangspasswort bekommst du vorher vom Trainerteam.

🧠 Verhaltenstherapeut Hund

414 Freitextfragen über 16 Fachkategorien

Ein eigenes Lernmodul mit eigener Prüfung, das in deinem Zugang enthalten ist: Verhaltenstherapie, Diagnostik, Fallanalysen, Trainingsplanung und Haltercoaching – mit Fragen in den Stufen leicht, mittel und schwer.

✅ Musterlösungen § 11

Zur Nachkontrolle

Löse die Fragen zuerst selbst, dann vergleiche. Die Musterlösungen vertiefen den Sachkundestoff nach § 11 TierSchG.

🧩 Musterlösungen Verhaltenstherapie

Fachliche Vertiefung

Gehören zum Modul Verhaltenstherapeut Hund, nicht zum § 11-Stoff.

📖 Lehrbuch der Akademie

„Gut vorbereitet in die Hundetrainer-Zukunft“

Dein digitales Begleitbuch durch alle wesentlichen Themen der Ausbildung, direkt im Lernbereich lesbar. Exklusiv für Teilnehmende.

🚀 Karrieremodell

Nach der Ausbildung

Einen bestehenden Standort übernehmen oder mit uns wachsen: Minijob mit eigenem Standort, sofern frei – selbstständig, aber nicht allein, mit Marketing, Materialien und Kundenbetreuung von uns.

⚠️ Was zur § 11-Prüfung gehört und was nicht

Das Modul Verhaltenstherapeut Hund ist in deinem Zugang enthalten, aber es ist nicht Voraussetzung für die § 11-Prüfung. Es dient der fachlichen Vertiefung, der Fallkompetenz und der sicheren Berufsausübung und ist in der Regel nicht Bestandteil der formalen Sachkundeprüfung nach § 11 TierSchG. Vorgaben einzelner Veterinärämter können davon abweichen.

Zusammengerechnet sind das 989 Freitextfragen und 1.725 Übungsfragen zusätzlich zu den 105 Artikeln der Bibliothek. Für die Theorie rechnen wir mit 520 bis 595 Stunden Bearbeitungszeit – also lesen, verstehen, Aufgaben lösen, nachschlagen und wiederholen, nicht nur einmal durchlesen. Dazu kommt die Praxis mit mindestens 100 Stunden, empfohlen sind über 200. Zusammen also mindestens 620 Stunden. Wie lange du persönlich brauchst, hängt von deiner Vorerfahrung ab und davon, wie tief du in einzelne Themen einsteigst.

✍️ Was passiert, wenn du eine Antwort abschickst

Die Freitextfragen werden nicht mit einer Musterlösung verglichen und abgehakt. Jede Antwort bekommt eine eigene Auswertung nach vier Kriterien.

KriteriumWorum es gehtPunkte
Fachliche RichtigkeitStimmt inhaltlich, was du geschrieben hast?0–40
VollständigkeitHast du beantwortet, was gefragt war?0–30
VerständlichkeitIst die Antwort klar und geordnet?0–20
PraxistauglichkeitLässt sich damit im Training arbeiten?0–10

Zurück bekommst du deine Stärken, konkrete Lücken, wenn es welche gibt, Verbesserungsvorschläge und ein kurzes Fazit – dazu die Punkte einzeln aufgeschlüsselt, damit du siehst, woran es lag.

Die Regel, nach der bewertet wird

Die Musterlösung ist ein richtiger Lösungsweg, keine Checkliste. Fachlich korrekte Inhalte, die nicht in der Musterlösung stehen, zählen genauso viel. Es gibt keinen Abzug dafür, dass du andere richtige Beispiele gewählt hast.

Was ausdrücklich kein Fehler ist

Rechtschreibung, Grammatik und Stil fließen nicht in die Bewertung ein. Eine kurze, präzise Antwort ist gut und nicht schlecht. Stichpunkte sind zulässig. Fachbegriffe wie Habituation, Gegenkonditionierung oder Extinktion sind erwünscht und werden nie als Fehler gewertet – solange sie sachlich richtig verwendet werden.

Auswertung einer Freitextantwort mit Punkten und Detailbewertung
85 von 100 Punkten – fachlich alles richtig, aber bei der Vollständigkeit fehlt etwas. Genau das steht dann auch da.

Fragen, Musterlösungen und Bewertungskriterien stammen von der Ausbildungsleitung – die fachliche Verantwortung liegt dort. Die Auswertung selbst läuft technisch gestützt, damit du zu jeder deiner 989 Antworten eine Rückmeldung bekommst und nicht nur zu den paar, die im Unterricht besprochen werden. Deine Abschlussprüfung bewertet keine Technik, sondern eine unabhängige Prüferin mit Erlaubnis nach § 11 TierSchG.

🔬 Warum wir Quellen angeben

Im Hundetraining kursieren viele Behauptungen, die niemand geprüft hat. Wir halten es anders.

Quellenangaben
771 im gesamten Bestand
Davon mit DOI
698 – also 90,5 %
Einordnung
Zu fast jeder Quelle ein Satz, was sie zeigt und was nicht
Offenheit
Jeder Artikel benennt, was Konvention statt Beleg ist
Quellenverzeichnis eines Artikels mit Einordnung zu jeder Studie
Jede Quelle mit Stichprobe, Aufbau und Reichweite – kursiv steht, was die Arbeit zeigt und wo sie endet.

⚠️ Und ein Kapitel, das die eigenen Grenzen benennt

Am Ende jedes Artikels steht ein Abschnitt „Was hier bewusst unbelegt bleibt“. Dort steht zum Beispiel, dass feste Zeitfenster wie „0,5 Sekunden“ sich aus der Literatur nicht ableiten lassen, dass die verbreitete 8-von-10-Regel eine praktische Konvention und keine empirische Schwelle ist, und dass für den Vergleich von Shaping, Luring und Capturing kontrollierte Studien an Hunden fehlen.

Ein DOI ist die dauerhafte Kennung einer wissenschaftlichen Arbeit. Du kannst jede Angabe selbst nachschlagen und prüfen – und du lernst dabei, genau das zu tun. Am Ende jedes Artikels steht außerdem ein Abschnitt, der offenlegt, welche Aussagen Erfahrungswerte sind und keine belegte Evidenz. Das ist unbequem und aus unserer Sicht der einzige ehrliche Weg.

🐾 Und dann der Hund vor dir

Alles, was bis hierhin stand, ist die eine Hälfte. Die andere lässt sich nicht online erledigen: Ein Hund, der an der Leine hochgeht, sieht anders aus als seine Beschreibung – und die Halterin daneben, die gerade nicht mehr weiterweiß, steht in keinem Artikel. Deshalb läuft der Praxisteil parallel zur Theorie und nicht danach.

Praxistraining in kleiner Gruppe auf einer eingezäunten Wiese
Praxistraining im Landkreis Merzig-Wadern – an echten Kundenteams, in kleinen Gruppen oder im Einzeltermin. Symbolbild

Woran du arbeitest

🦮 Alltagstraining & Grundgehorsam

Das Handwerk, mit dem du später den größten Teil deiner Kurse bestreitest.

🧩 Verhaltenstraining bei Problemverhalten

Die Fälle, die dich wirklich fordern – unter Anleitung, bevor du allein damit dastehst.

📝 Trainingsplanung & Anpassung

Einen Plan schreiben kann man lernen. Ihn zu ändern, wenn er nicht aufgeht, lernt man nur in der Situation.

💬 Halterschulung & Kundenkommunikation

Du trainierst am Ende zwei: den Hund und den Menschen. Der schwierigere Teil ist meistens nicht der Hund.

👀 Körpersprache Hund–Mensch

Lesen im Moment, nicht auf dem Standbild – und die eigene Körpersprache bewusst einsetzen.

🔍 Beobachtung & Rückmeldung

Nach jeder Einheit Reflexion und Feedback: Was hast du gesehen, was hast du entschieden, und warum?

Wie die Termine laufen

Praxisorte
Merzig, Wadern/Lockweiler und Losheim (Saarland)
Regional
Wöchentliche Trainingszeiten
Überregional
Kompaktblöcke, z. B. drei Tage am Stück
Termine
Individuell abgestimmt, Start jederzeit möglich

Auch wenn du nicht im Saarland wohnst

Die Praxis lässt sich in Kompaktblöcken bündeln, damit sich eine Anreise lohnt. Wer weiter weg wohnt, kommt seltener und dafür länger – wer in der Nähe ist, trainiert wöchentlich. Beides führt zum selben Ziel.

Warum das nicht optional ist

Man kann Lerntheorie auswendig können und trotzdem im falschen Moment die Leine straffen. Fachwissen entscheidet, was zu tun ist – die Praxis entscheidet, ob du es im richtigen Augenblick tust. Deshalb gehört beides zusammen.

Trainiert wird tierschutzgerecht und belohnungsbasiert, an echten Kundenteams statt an Übungshunden – und damit an einer Bandbreite von Situationen und Hunden, die sich nicht herstellen lässt. Der Praxisteil ist in der kombinierten Ausbildung und in der Weiterbildung für Vereinstrainer enthalten.

📌 Die Ausbildungswege

Es gibt vier Wege zu uns. Drei davon enthalten den Zugang zum Lernbereich, den du auf dieser Seite gesehen hast. Alle laufen über zwölf Monate – mit Verlängerung, falls das Leben dazwischenkommt.

AusbildungFür wenOrtLernbereich
Theorie + Praxis Der vollständige Weg, ohne Vorkenntnisse Theorie online, Praxis Landkreis Merzig-Wadern enthalten
Theorie-Ausbildung Wenn du die Praxis anderweitig abdeckst online, flexibel enthalten
Weiterbildung für Vereinstrainer Wenn du im Verein schon arbeitest Theorie online, Praxis Landkreis Merzig-Wadern enthalten
Praxisausbildung Wenn du die Theorie bereits mitbringst Landkreis Merzig-Wadern nicht enthalten

Laufzeiten, Preise und Zahlungsmodelle findest du auf den Seiten der einzelnen Ausbildungswege – dort stehen sie immer aktuell:
Theorie + Praxis · Theorie · Vereinstrainer · Praxis

Ein Einstieg ist jederzeit möglich, es gibt keine festen Kursstarts. Übersicht aller Ausbildungswege · Curriculum mit Stundenumfang · Prüfungsordnung

Voraussetzungen
Keine Vorbildung nötig – auch für Quereinsteiger
Umfang
Mindestens 620 Std.: Theorie 520–595, Praxis mind. 100 (empfohlen über 200)
Abschluss
Zertifikat mit Stundenaufstellung und Prüfungsergebnis
Danach
Vorbereitet auf die behördliche Sachkundeprüfung nach § 11

Die tatsächlich geleisteten Praxisstunden werden dokumentiert und im Zertifikat einzeln ausgewiesen.

Zur Einordnung: Die interne Abschlussprüfung ist ein Nachweis deiner Kenntnisse zur Vorlage beim Veterinäramt. Die behördliche Erlaubnis nach § 11 TierSchG erteilt dein zuständiges Amt – die Anerkennung liegt in dessen Ermessen. Erkundige dich deshalb früh nach den Vorgaben in deinem Landkreis.

unterHUNDs ist eine Hundeschule mit sieben Standorten im Saarland und einem Team aus 13 Trainerinnen und Trainern. Die Ausbildungsleitung liegt bei Michael Sauerwein, Hundetrainer und Verhaltenstherapeut mit Erlaubnis nach § 11 TierSchG (Landesamt für Verbraucherschutz Saarland).

Fragen? Melde dich einfach.

Am besten in einem kurzen Gespräch – dann klären wir, welcher Weg zu dem passt, was du vorhast. Telefonisch von Montag bis Freitag, 10 bis 14 Uhr.

06861 / 9086823 WhatsApp Kontaktformular